Gästebuch

Herzlich Willkommen auf unserem christrunners Blog! Dies hat nichts mit Religion zu tun ist einfach unser Familien-Name. Unsere Resultate sind auf Datasport zu finden; Fotos auf Picasaweb.

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Sonntag, 28. August 2011

Gisliflue

Aufgrund des schönen Wetters bin ich doch nochmals auf die Gisliflue gerannt. Es hat sich gelohnt!

Samstag, 20. August 2011

Inferno Halbmarathon - Europameistermeisterschaft Extrem Berglauf - Trainingslauf

In den letzten paar Jahren bin ich 4 Mal auf dem Schilthorn gewesen; 3x Inferno HM und 1x vor dem JM-Marathon. Jedes Mal war das Wetter so, dass es sehr viele Wolken hatte (einmal sogar Schnee) und somit von der schönen Aussicht nicht viel zu sehen war. Wegen dem Transalpine Run am 3. - 10. September und auch dem Hammer-Training der Vorwoche (155 km und 5000 Höhenmeter) wollten wir keinen Wettkampf mehr laufen. Doch der Wetterbericht sah so toll aus, dass wir uns kurzfristig dazu entschieden hatten am Inferno Halbmarathon zu starten.

Extrem - das sagt doch schon alles, oder !
Um 05:00 schrillte schon der Wecker und nach den Vorbereitungen fuhren wir um 06:00 los. Unser Ziel war der Parkplatz der Schilthornbahn in Stechelberg, welchen wir auch vor 8 Uhr ohne Probleme erreichten. Dort nahmen wir dann das Postauto nach Lauterbrunnen und nach einem kurzen Marsch waren wir schon beim Startgelände wo wir uns nachmeldeten. Die Zeit bis zum Start verbrachten wir mit Vorbereitungen, Kaffee trinken, Quatschen (u.a. trafen wir das erste Mal Jeannine Iseli) und mehreren WC Besuchen.


Um 10:15 dann der Start. Sabine und ich haben uns entschlossen miteinander den Lauf zu absolvieren und ihn wirklich als Training zu laufen. Wir reihten uns hinten ein und liefen relativ gemächlich los. Wegen dem Wetter haben wir uns beide für ein Singlet T-Shirt entschieden, aber schon bald schwitzen wir wie die S...!! Zum Glück liefen wir zwischendurch im Wald, was aber nicht wirklich viel Abkühlung brachte. Abwechselnd laufend und gehend ging es Richtung Mürren. Während dem Aufstieg haben wir noch Paul Gfeller gesehen. Er lief den letzten Teil des Staffel-Halb-Marathons. Den km 10 passierten wir nach 1Std21 und etwas mehr als 800 Höhenmeter waren zurückgelegt. Nun ging es relativ flach nach Mürren. Nach 1 Std 38 überquerten wir die erste Matte der Zeitmessung. Von hier (km 13) aus ging es nun Richtung erster grosser Hürde, dem Kanonenrohr. An rennen war gar nicht mehr zu denken, so steil geht es da rauf. Nach 2 Std. passierten wir die Höhenlücke, wo auch der Start des 3. Staffelläufer war. Paul Gfeller haben wir da gerade noch gesehen und 2 min. später düste er an uns schon vorbei. Auch wir machten uns auf den Weg um das gefürchige Kanonenrohr hinter uns zu bringen. Die Sonne brannte auf uns nieder und alle Getränke die wir zu uns nahmen flossen in den nächsten Minuten als Schweiss schon wieder aus uns raus. 


Durch das langsamere Tempo fühlte es sich lange Zeit relativ easy an, aber das hat nun auch ein Ende. Trotzdem liefen wir in einem stetigen Tempo (eher Kriech-Tempo) den Berg hinauf. Zu dieser Zeit war der erste (Markus Jenni, Deutschland) bereist auf dem Schilthorn, was uns aber nicht weiter beschäftigte. 16m21 bzw. 18m30 waren die Zeiten für die km 16 und 17. Die Schilthornhütte passierten wir nach ca. 2Std44 und auf den nächsten paar Meter ging es sogar ein wenig abwärts aber nur damit es dann viel steiler wieder aufwärts geht. Beim letzten Verpflegungsposten auf ca. 2'600 m.ü.M stärkten wir uns noch, um den letzten km mit ca. 400 Höhenmeter unter die Füsse zu nehmen. Zu Beginn lief es gar nicht so schlecht, aber auf den letzten paar hundert Laufmeter hatte ich eine Krise. Sabine lief es nicht so schlecht. Ich musste zweimal anhalten und mir eine kleine Pause gönnen. Dann endlich die Treppe in Sicht, welche ich auf allen Vieren erklomm. Sabine und ich liefen dann Seite an Seite ins Ziel. Bei beiden zeigte die Rangliste eine Zeit von 3:38.51,6 auf den Zehntel genau die selbe Zeit! Für den letzten km brauchten wir über 21 min ! In Anbetracht des Wetters und der Vorbereitung eigentlich gar nicht mal so schlecht.

Blick auf Eiger, Mönch, Jungfrau und unten rechts auf die Strecke (rote Absperrung)
Es hat uns trotz der Strapazen sehr gut gefallen und die Aussicht (es hatte zwar ein paar Wolken) entschädigte uns für vieles. Dann holten wir unser Finisher T-Shirt (cooles Teil) und unseren Kleidersack ab. Nach dem Umziehen gönnten wir uns im 007-Restaurant noch ein Sandwich und was anderes zu trinken als Iso. Später fuhren wir mit der Gondel nach Stechelberg zu unserem Auto und dann Richtung Heimat. Der obligate Ess-Zwischenhalt durfte natürlich nicht fehlen. So gegen 19:30 waren wir dann zu Hause.

Es war ein schöner Tag in allen Belangen. In 2 Wochen werden wir jeden Tag mindestens solch ein Lauf absolvieren müssen. Ob es gut geht ?

Mittwoch, 10. August 2011

Transalpine Run 2011 - noch ca. 3 Wochen

In ca. 3 Wochen ist es soweit.

Wir, das christrunners Team starten zum wohl grössten Laufabenteuer  unserer "Karriere", dem Gore-Tex Transalpine Run.  Die Nervosität aber auch die Freude steigt von Tag zu Tag. Zur Zeit sind wir in einer speziellen Trainingswoche. Jeden Tag laufen wir entweder 2 Std. oder 3 Std. im Gelände. Heute war der 3. Tag, an welchem wir 2 Std. liefen und morgen dann wieder ein 3 Std Lauf. Am Samstag oder ev. Sonntag werden wir  ca. 18 Std gelaufen sein. Zwar mit langsamen Tempo aber auch mit Höhenmeter.

Hier mal ein paar Angaben zum Lauf:
Karte

Höhenprofil