Gästebuch

Herzlich Willkommen auf unserem christrunners Blog! Dies hat nichts mit Religion zu tun ist einfach unser Familien-Name. Unsere Resultate sind auf Datasport zu finden; Fotos auf Picasaweb.

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Freitag, 23. September 2011

Transalpine Run - Danach

Seit wir in Latsch ins Ziel gelaufen sind, sind bereits 2 Wochen vergangen. In dieser Zeit sind wir sehr wenig gerannt.

Der nächste Wettkampf wird der Hallwilerseelauf sein, wobei wir dort wie schon letztes Jahr beim Erlebnislauf starten. Im November wird sicher Sabine den Waffenlauf Marathon in Frauenfeld laufen. Ich habe mich noch nicht entschieden, von Nichtteilnahme bis zum Waffenlauf Marathon ist noch alles drin.

Dienstag, 13. September 2011

Transalpine Run 2011 - Wir sind FINISHER !!!!!!!

Wir haben es wirklich geschafft.

Am 3. September 2011 um 11:00 war in Oberstdorf der Startschuss zu unserem längsten Laufabenteuer, dem GORE-TEX Transalpine Run. Dies ist ein Etappenrennen über 8 Tage von Oberstdorf nach Latsch im Vinschgau. In den 8 Etappen sind neben den 274 km auch noch 15'500 positive und 14'700 negative Höhenmeter zu überwinden. Oftmals waren diese Höhenmeter auf wenigen Kilometer zurückzulegen.

Wir hatten für den Lauf 2 Ziele:
  1. Ankommen in den Zeitlimiten
  2. Nachher noch miteinander sprechen
Beides haben wir geschafft, im Nachhinein gesehen sogar ohne Probleme. Obwohl uns die Zeit egal war, haben wir Wettkampfgeist entwickelt. 320 Teams sind in Oberstdorf gestartet, 88 in unserer Kategorie Mixed. Unser Tagesplatzierungen:

1. Etappe:  63. Rang (Overall 252. Rang)
2. Etappe:  54. Rang (200.)
3. Etappe:  40. Rang (158.)
4. Etappe:  45. Rang (175.)
5. Etappe:  39. Rang (195.)
6. Etappe:  33. Rang (136.)
7. Etappe:  37. Rang (131.)
8. Etappe:  37. Rang (147.)

Wir liefen nach 47 Std 5 min 58 sec in Latsch ins Ziel und durften das begehrte Finisher Shirt in Empfang nehmen.
Während dieser eindrücklichen 8 Tage durften wir die Bekanntschaft von vielen netten und lieben Menschen machen, die wir hoffentlich wieder einmal sehen werden. 

Das Erlebte in Worte zu fassen ist sehr schwer. Auf dem Video sind viele Eindrücke der wunderbaren Natur, die wir auf den vielen Kilometer erleben durften. Teilweise haben wir sie verflucht, aber am Ende bleibt nur Positives.


Nochmals ganz lieben und herzlichen Dank an alle die uns bei diesem Vorhaben unterstützten. 

Sonntag, 11. September 2011

Wir sind FINISHER

Wir haben es geschafft. In 4Std53 sind wir in Latsch ins Ziel gelaufen. Mehr später ...

Samstag, 10. September 2011

Etappe 8: Schlanders/I im Vinschgau – Latsch/I im Vinschgau

Mit der 8. Etappe von Schlanders nach Latsch stellen sich die Teilnehmer des GORE-TEX® Transalpine-Run 2011 der letzten Hürde auf ihrem langen Weg über die Alpen. Der letzte Schlenker der 30,20 Kilometer langen Route, die immerhin noch 1807 Höhenmeter aufweist, führt das Teilnehmerfeld in die Ausläufer der Ortlergruppe und damit in die insgesamt siebte Gebirgsgruppe der Ostalpen. Nach dem höchsten Punkt auf der Göflaner Scharte (2396 m) taucht bald schon das Ziel in Latsch auf, wo die insgesamt 273 Kilometer und 15436 Höhenmetern ihr heiß ersehntes Ende finden.


Freitag, 9. September 2011

Etappe der Ueberraschungen

Wie gestern bereits erwähnt wird diese Etappe sehr schwer werden. Auf dem ersten km durften wir durch ein Gebäude rennen, das war irgendwie witzig. Zum Glück verdeckten lange Zeit Wolken die Sonne. Alle waren gespannt auf den steilen Aufstieg zur Rappenscharte ab km 15. Beim Vpf Posten dann die erste und die positive Ueberraschung, ein grosses Transparent mit christrunners drauf. Später dann noch Sprayereien auf der Wiese, Rainer, Sabine und christrunners. Die Steigung auf den nächsten 5 km war richtig pervers. Zudem kein richtiger Weg nur Geröllhalden. Auf dem Weg dann noch ein grosses Foto von uns sowie eine Mannerschnitte. Das hat uns gefreut. Dann auf dem Gipfel haben wir unseren Fan gesehen, Adam. Wir haben uns sehr gefreut ihn zu sehen und auch seine Unterstützung war uns viel wert. Dann ging es steil runter und auf dieser Strecke hat sich ein Läufer vor uns den Finger gebrochen. Das sah nicht gut aus. Doch wir mussten weiter. Langsam machte sich die Müdigkeit breit und auch die Wärme machte uns zu schaffen. Aber wir waren gut unterwegs, besser als erwartet. In 6Std 20 liefen wir mit Freude ins Ziel. Doch beim Ausgang dann die negative Ueberraschung. Aufgrund der Sprayereien auf der Wiese hat sich der Bauer beschwert und uns wurde mit Disqualifikation gedroht. Das hat unsere Moral in den Keller sinken lassen. Nach einem Gespräch mit dem Streckenchef wurde uns dann gesagt, dass wir keine Konsequenzen zu fürchten haben. Wir waren beruhigt, aber die Stimmung war hin. So machten wir uns zum Hotel und nach einer Weile konnten wir uns wieder freuen. Trotzdem herzlichen Dank an Adam, das hat uns beim Aufstieg zur Rappenscharte geholfen. So, morgen dann die 8. und letzte Etappe. Wir hoffen, dass alles gut geht und wir in Latsch ins Ziel laufen können.

Etappe 7: Mals/I im Vinschgau – Schlanders/I im Vinschgau

Das "Dach der Westroute" wird auf der 7. Etappe überwunden. Von Mals nach Schlanders müssen die Teilnehmer die berüchtigte Rappenscharte (3012 m) und damit die Dreitausendergrenze überqueren, was besonders wegen des extrem steilen Aufstiegs und des annähernd weglosen Geländes oberhalb von 2000 Metern äußerst anspruchsvoll und kräftezehrend ist. Die Route auf dieser Etappe führt bereits durch die Südlichen Ötztaler Alpen und stellt mit dem unglaublich langen Abstieg über die Kortscher Alm nach Schlanders noch einmal eine echte Herausforderung dar.


Donnerstag, 8. September 2011

Schon Etappe 6 durch

Gestern lief es uns nicht schlecht beim Bergsprint. Ich kämpfe ja seit 2 Tagen mit Schienbeinprobleme (Entzündung) und sonst sind wir auch müde. Trotzdem geht es uns noch recht gut. Die heutige Etappe durch die Uinaschlucht war einfach toll. Wettermässig war es gut zum Rennen aber ein wenig schlechter als erwartet. Schon am Morgen war es bewölkt und gegen Ende der Etappe regnete es leicht. Aber das ist unser Wetter. In 5Std2min liefen wir ins Ziel, was den 33. Rang bei den Mixed Teams bedeutete. So weit vorne waren wir noch nie. Morgen dann nochmals eine schwere Etappe, auf 3'012 Meter rauf auf die Rappenscharte. In 5 km müssen über 1000 Höhenmeter zurückgelegt werden. Wir werden ca. 7.5 Std unterwegs sein. Mehr dann morgen ...

Etappe 6: Scuol/CH im Unterengadin – Mals/I im Vinschgau

Mit der Uina-Schlucht, der Überquerung des Schlinigpasses und dem langen Höhenweg zur Plantapatsch-Hütte oberhalb von Burgeis im Vinschgau folgen auf der 6. Etappe drei absolute Highlights mit überwältigenden Landschaftseindrücken. Mit 37,02 Kilometern und "nur" 1332 Höhenmetern zählt diese Etappe zusammen mit der Auftaktetappe zu den zwei "leichtesten" Etappen auf der Westroute des GORE-TEX® Transalpine-Runs. In Mals sind mit der Durchquerung des Unterengadins und der Sesvennagruppe bereits fünf eigenständige Gebirgsgruppen durchlaufen.


Mittwoch, 7. September 2011

Etappe 5: Scuol/CH im Unterengadin "Bergsprint"

Am fünften Tag sind besonders die Bergläufer unter den Teilnehmern gefragt: Bei einem Bergsprint von Scuol auf die 2.130 Meter hohen Motta Naluns zählt neben Ausdauer und Kondition vor allem die Berglauf-Technik der Läufer. Der steile Anstieg über 6,19 km und 936 Höhenmetern auf unebenem Untergrund wird den Sportlern alles abverlangen. Das optimale Programm für den ersehnten "Ruhetag" auf der Westroute.


Dienstag, 6. September 2011

Die härteste Etappe

Die heutige Etappe hatte es in sich. Wettermässig kein Vergleich zu gestern, bereits am Morgen schönes Wetter aber nur 4 Grad. Schon beim Aufstehen war uns klar, dass es heute hart werden wird. Die letzten 3 Tage hatten es in sich und speziell gestern mit dem Dauerregen. Dies hat uns zwar gefallen und sind auch gegenüber unserer Konkurrenz besser platziert gewesen. Das wird heute wieder anders sein. Das macht uns nichts aus, den Ankommen ist das Motto.

Die ersten 15 km ging es rauf, von Galtür (1589m) auf den Futschölpass (2768m). Da lief es einigermassen ok, aber die Beine waren schon schwer. Kaum oben schon wieder runter auf 1980 m und nur damit es direkt wieder rauf auf den Piz Clünas (2793m) ging. Da mussten wir stark kämpfen und Sabine hatte auch noch Mühe mit dem Atmen (wegen Asthma). Aber als wir oben standen, ging es wieder besser, zumindestens moralisch. Die Beine waren fix und fertig und auf den letzten 12 km ging es 1600 m runter! Dazwischen gabs noch ein kurzer Abstecher wieder rauf zu Motta Naluns. Diese Strecke werden wir morgen beim Bergsprint in die andere Richtung in Angriff nehmen.
Auf den letzten paar km hat uns der Wettkampfgeist gepackt und haben noch einige Teams ein- und überholt. Das war schon in den letzten beiden Etappen so. Nach ca. 7 Std 29 min liefen wir ins Ziel und zwar mit einem Sprint (!). Ich wollte einmal vor Sabine im Ziel sein, mal schauen ob's geklappt hat (hat nicht, aber sie war hinter mir ;-))

Die Hälfte der Etappen sind vorbei und uns gehts den Umständen entsprechend gut. Bis jetzt lief es uns besser als wir es erwartet hatten. Mal sehen, was die 2. Hälfte so noch bringt.

Etappe 4: Galtür/A im Paznauntal – Scuol/CH im Unterengadin

Auch die 4. Etappe hat es in sich und erwartet die Läufer mit knapp 40 Kilometern und 2339 Höhenmetern. Nach dem rhythmischen Auftakt auf einer stetig ansteigenden Forststrasse durch das Jamtal bis zur gleichnamigen Hütte wird auf beste Trails gewechselt, die zum Futschölpass (2.768 m) und weiter zur Schweizer Grenze führen. Von hier folgt der lange Abstieg zur Alp Valmala bevor es wieder steil bergauf auf den 2.793 Meter hohen Piz Clünas geht.


Montag, 5. September 2011

Regen nichts als Regen

Der heutige Tag ist betreffend Wetter schnell erzählt. Starker Regen während der ganzen Etappe. Viele Wegabschnitte (das waren teilweise keine Wege) waren mit Wasser überflutet. Sabine stürzte einmal, schlug ihren Arm auf, was höllisch schmerzte und fiel in eine Wanne voll Wasser. Zum Glück passierte nichts Ernstes. Uns gefielen die erschwerten Bedingungen und liefen dadurch schneller als gedacht. Nach 6Std46 liefen wir ins Ziel, k.o. und zudem frierte es uns. Nach einer heissen Dusche ging es uns langsam besser. Morgen nochmals 40 km mit vielen Höhenmeter nach Scuol in die Schweiz. Ich erwarte einen langen und harten Tag!

Etappe 3: Schruns/A – Galtür/A im Paznauntal

Konditionell fast auf Augenhöhe mit der Königsetappe bietet die Etappe von Schruns nach Galtür exzellente und schier endlose Trails auf dem so genannten "Wormser Höhenweg" hoch über dem Montafon. Eine satte Marathondistanz sowie 2672 Höhenmeter später laufen die Teilnehmer in Galtür ein und befinden sich damit schon mitten in der Silvrettagruppe in den Zentralalpen. Die 3. Etappe ist läuferisch wahrscheinlich eine der Highlights auf der gesamten Route des GORE-TEX® Transalpine-Run 2011.


Sonntag, 4. September 2011

Hammeretappe ins Ziel gebracht!

Wir haben es geschafft!!! In 9Std42min haben wir die Hammeretappe ins Ziel gebracht. Es war hart aber wegen dem Wetter (wenig Sonne später Regen) war es doch angenehmer als erwartet. Mal sehen was das für Morgen bedeutet, wir sind ja fast 3'000 Meter steil nach unten gerannt.

Etappe 2: Hirschegg/A – Schruns/A

Die Etappe von Hirschegg nach Schruns ist die Königsetappe des GORE-TEX® Transalpine-Run 2011. Harte 53 Kilometer und 2481 Höhenmeter bedeuten eine extreme Herausforderung, wobei bereits das Ankommen in Schruns innerhalb des Zeitlimits eine Höchstleistung darstellt. Beste Wanderwege und anspruchsvolle Trails führen durch eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft. Mit den Allgäuer Alpen, den Lechtaler Alpen und der Verwallgruppe werden in dieser Etappe alleine drei Gebirgsgruppen durchquert.


Samstag, 3. September 2011

1. Etappe geschafft - war sehr heiss

Um Punkt 11:00 erfolgte der Start zur erste Etappe mit dem Lied Highway to Hell. Wir haben uns zuvor noch mit Janina und ihrem Mann unterhalten. Sie waren letztes Jahr schon dabei und wagen es dieses Jahr wieder. Die ersten km liefen wir durch Oberstdorf und schon bald ging es rauf. Die meisten wechselten da ins Gehen, wir auch. Bald schon machte uns die Hitze zu schaffen. Die morgigen Etappe ist fast doppelt so lang, daa können wir uns gar nicht vorstellen. Bis zur ersten Verpflegung bei km 11 war die Steigung moderat und hauptsächlich im Wald. Was Neues für uns bei der Vpf, wir mussten Anstehen, ein riesen Gedränge! Mehr als 9 Minuten brauchten wir da. Dann ging es richtig steil rauf und zwar im Gänsemarsch. Weit vorne sahen wir einige Mitstreiter und dachten, was, da müssen wir rauf?! Endlich die Fiderepass-Hütte vor uns, der höchste Punkt auf dieser Etappe. Dann ging es steil runter und zwar nicht in Serpetinen sondern gerade. Das kennen wir so noch nicht und wird wohl noch öfters vorkommen. Teilweise mussten wir fast klettern, gesichert durch Seile. Bei km 21 dann der zweite Vpf Posten. Bei diesem Wetter waren die wenigen Vpf Stellen ein Problem. Jetzt sind wir erst steil runter gelaufen und schon ging es wieder steil hoch. Einige Serpetinen in der prallen Sonne wieder rauf, es zerrte an unseren Kräften. Ich war durch die heisse Sonne richtig fertig und auch Sabine hatte ihre Probleme. Nach dem steil hoch wieder steil runter (wird wohl Standard sein diese Woche) Richtung Hirschegg. Aber auch hier ist die Streckenführung nicht nett denn zum Ziel ging es wieder steil hoch. Nach ca. 5Std45 sind wir ins Ziel gelaufen und haben uns dann mit Cola, Wasser, Kaffee und Kuchen eingedeckt. Dann im Gras liegend mit einigen gequatscht und bald dann zum Hotel in die Dusche. Morgen starten wir ja schon um 07:00 zur Hammeretappe. Ob wir da in der Zeit durchkommen ? Mehr dann später, drückt uns die Daumen. Danke.

Etappe 1: Oberstdorf/D – Hirschegg/A

Schon der Auftakt zum 7. GORE-TEX® Transalpine-Run hat ein anderes Gesicht als noch vor zwei Jahren. Die Westroute startet mit sehr vielen Trail-Anteilen und äußerst abwechslungsreich ins Kleinwalsertal. Über die Allgäuer Alpen und die Fiderepass-Hütte (2060 m) geht es ins Ziel nach Hirschegg. 27 Kilometer und 1806 Höhenmeter im Aufstieg sind ein idealer Auftakt für die folgenden "Hammer-Etappen".


Donnerstag, 1. September 2011

nach Oberstdorf

In ca. 1 Std werden wir nach Oberstdorf abfahren und hoffen, dass wir alles dabei haben. Wir kommen !

Jeweils nach jeder Etappe werden wir versuchen ein paar Zeilen zu schreiben wie es uns ergangen ist. Unser Ziel heisst gesund Ankommen und alles andere ist sekundär. 

Sachen sind gepackt - Morgen geht's nach Oberstdorf

So, unsere Sachen für den Transalpine Run sind gepackt. Dies war bereits eine erste Herausforderung und wir wissen nicht, ob wir wirklich alles dabei haben was wir dabei haben sollten. Morgen geht's dann ab nach Oberstdorf um unsere Startunterlagen und auch unsere Tasche abzuholen. Was nicht in diese Tasche passt muss entweder mitgetragen werden oder bleibt halt im Auto.

So sah das bei Sabine aus; bei mir aber nicht viel anders

Auf Fotos von früheren Veranstaltungen haben wir gesehen, dass einige Teams mit Team-Kleidern unterwegs sind, also beide tragen das selbe. Wir haben zwar auch zum Teil gleiche Oberteile aber für die Repräsentation unseres Teams haben wir uns diese Jacke zugetan: