Gästebuch

Herzlich Willkommen auf unserem christrunners Blog! Dies hat nichts mit Religion zu tun ist einfach unser Familien-Name. Unsere Resultate sind auf Datasport zu finden; Fotos auf Picasaweb.

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Samstag, 26. Mai 2012

Waffenlauf Wohlen

Vor 3 Jahren fand meine Waffenlauf Premiere in Wohlen statt. Und jedes Mal waren die Temperaturen für das Tenue einfach zu warm wenn nicht gerade zu heiss. Sabine wusste nicht ob sie überhaupt starten sollte, da sie Probleme mit dem Fuss (Sehnenentzündung) hat. Nach einigem Hin und Her entschloss sie sich auch zu starten.

Ca. 10:15 Uhr sind wir losgefahren und kamen ohne Probleme in Wohlen an. Neben dem üblichen Schwatz mit einigen der Waffenlauf-Familie holte ich die Startnummern und dann das Tenue. Sabine bezeichnete das Kämpferoberteil als Hemd und der Herr meinte, dass sie kein Hemd abgeben (er dachte wohl an das Militärhemd). Dann zogen wir uns um und liefen zum Start, welcher mehr als 1 km von der Turnhalle entfernt war. Bereits da kamen wir ins Schwitzen und auch das Atmen fiel schon schwer. Dort angekommen hatten wir noch ca. 20 min Zeit bis zum Start.

Um Punkt 12:00 erfolgte der Start auf die erste 1.6 km Runde, welche wir am Schluss nochmals zu laufen hatten. Schon nach wenigen Metern war klar, dass es heute ein Krampf sein wird. Aber mehr-oder-weniger erging es ja allen gleich. Sabine lief einige Meter vor mir. Nach der Runde ging es endlich in den Wald, wo es sicher kühler war, aber nicht wirklich eine Abkühlung brachte. Ich dachte kurz vor dem Verpflegungsposten, dass ich den Rucksack und das Oberteil wegschmeissen könnte, ich kann es ja auf dem Rückweg wieder mitnehmen. Beim Vpf-Posten einen Becher über den Kopf der andere trinken und schon ging es weiter. Es gab immer wieder kleinere Steigungen und dort sah ich, dass Sabine ins Gehen gewechselt hatte. Das Manko an Trainingskilometer zusammen mit der Hitze machten auch ihr zu schaffen. Kurz bevor ich zu ihr aufschliessen konnte, düste sie schon wieder weg, da Nelly sie überholte und Sabine sich ihr anhängte. Ich konnte ja sowieso nur mein Rennen laufen, ich musste auch schauen mich nicht noch mehr zu überhitzen. Auf einer der folgenden Aufwärtspassagen konnte ich dann Sabine überholen, aber sie hängte sich dann an mich ran. Später musste sie dann abreissen lassen, aber sie war immer in der Nähe. Dann endlich zum zweiten Mal beim Vpf-Posten. Schwämme sowie Wasser waren heute sehr gefragt. Dann kam endlich die gehasste Aufwärtspassage zum Start-/Zielbereich.


Zwar sind an dieser Stelle die meisten Zuschauer, aber 10 Meter am Ziel vorbei nochmals auf die 1.6 km Runde ist auch nicht gerade motivierend. Jammern nützt nichts, weiter gehts. Nochmals einen Becher über den Kopf, zusätzlich einen Schwamm und mit der letzten Kraft gings bald auf den letzten Kilometer. In der Zwischenzeit konnte ich noch ein paar überholen und ich wurde von niemanden überholt. Den Platz gebe ich nicht mehr her. Eine schlechtere Zeit als beim letzten Mal gibt es sowieso aber ich hatte noch ein Opfer im Auge. Ca. 10 Meter vor mir lief einer der M20 Kategorie. Ich dachte, der wird sich sicher nochmals umschauen und danach attackiere ich. Ca. 200 Meter vor dem Ziel mit einer Geschwindigkeit von ca 4min50 pro km geschah es wie gedacht. Kaum hatte er seinen Blick wieder nach vorne steigerte ich das Tempo auf 3min30, überholte ihn und lief mit einer Zeit von 51min34 durchs Ziel (5 sec vor dem der M20 Kategorie). Der kurze Sprint über knapp 200 Meter hat mich schon noch zusätzlich strapaziert, aber schon bald war es fast vergessen wie hart es heute war. Sabine lief in 52min25 ins Ziel, sie war happy, dass der Fuss einigermassen ok war. Das grössere Problem war heute das Atmen bei der Hitze und dem Tenue.

Danke noch an Andrea, Benno und Estelle für die Unterstützung an der Strecke. Wir liefen wieder die ca. 1.3 km zurück zur Turnhalle. Zuerst gings unter die Dusche danach das verschwitze und nasse Tenue abgeben. Bei Essen, Trinken und Schwatz verbrachten wir noch ca. 1 Std dort. Einkaufen fürs Wochenende erledigten wir auch noch in Wohlen und dann gings nach Hause.

Schon am Montag gehts nach Niederbipp zum Pfingstlauf. Ich betreue ja dort die Webseite und so ist es klar, dass wir mit der ganzen Familie dort sind, wenn auch nur ich laufen werde.


Samstag, 19. Mai 2012

UBS - 50km Ultra Bielersee (plus 500m wegen Umleitung)

Nachdem ich fast 2 Wochen keinen Meter gelaufen bin weil mich eine Erkältung ausser Gefecht gesetzt hatte, sind wir heute beim Ultra Bielersee gestartet. Devise war, langsam laufen und nicht alle Körner verschiessen, da in 3 Wochen der 100er in Biel ist.

Um 6.30Uhr haben wir uns auf den Weg nach Biel gemacht. Nach etwas mehr als 1 Stunde Fahrt kamen wir beim Strandbad in Biel an. Schon bald haben wir Ricarda getroffen, die ursprünglich auch die 50km laufen wollte. Aber da sie früher mit der Arbeit beginnen musste, ist sie bereits in der Nacht mit den XXL-Läufern (4Runden um den Bielersee) gestartet. Auch der unverwüstliche Christoph war vor Ort und wollte trotz morgigem Start beim Trail Vallée de Joux noch ein paar Kilometer mitlaufen....!

Runners Lady
Nachdem wir uns im Strandbad umziehen konnten und nach dem obligaten Fotoshooting mit Rici gings um kurz nach 9.00Uhr auf die Strecke. Wie immer war es zu Beginn sehr schwer sich nicht vom allgemeinen Tempo mitreissen zu lassen und Rainer musste mich immer wieder ermahnen einen Blick auf die Uhr zu werfen :-)! Die ersten knapp 20km waren wunderschön zu laufen. Immer wieder im Wald oder am Waldrand im Schatten, durch tolle Schilfgebiete und zu unserer rechten Seite immer der Bielersee. Hoch oben thronte der Sendemast vom Chasseral, den hatte ich lange Zeit immer wieder im Blickfeld.

Kurz vor km 20 gings dann auf die Petersinsel (Halbinsel). So langsam fiel das Laufen nicht mehr so wirklich leicht, ich merkte doch, dass ich 2 Wochen nichts gemacht hatte. Die Strecke war lang und gerade und es hatte sehr viele Velofahrer, die immer wieder um einen rum kurvten und auch Wanderer waren sehr viele unterwegs, was das Laufen nicht gerade einfacher machte, zumal die Strasse von der Mitte her nach beiden Seiten sehr abfallend war und dadurch nicht sehr angenehm zu laufen. Auch spürte ich rechts den Fersensporn immer mehr und mein linker Fussballen meldete sich auch zu Wort, tja und meine Oberschenkel......davon reden wir jetzt nicht :-)! Hier kamen uns jetzt immer wieder schnellere Läufer entgegen, welche die Runde um die Petersinsel schon hinter sich hatten. Endlich kam auch für uns der langersehnte Abzweiger für die Runde um die Spitze der Insel, hier kam dann auch der heissersehnte Verpflegungs- resp. Wasserposten. Und nun gings wieder auf der gleichen Strecke zurück aufs "Festland".

Die Strecke wurde immer "harziger" - ich hatte echt zu kämpfen und auch Rainer wurde immer stiller! Bei km 32 meldeten sich zaghaft meine Waden und ich bemühte mich, dieses Problem mit Salztabletten in den Griff zu bekommen, was auch nicht schlecht gelungen ist, auch dank meinen tollen CEP-Socken ;-). Den schönsten Teil des ganzen Laufes hatten wir nun hinter uns, jetzt folgte ein endloser schmaler Weg auf Teer, getrennt von einer Häuserzeile vom Ufer des Sees und zur linken Seite war die Schnellstrasse und weiter oben die Reben. Hier fing es an zu regnen, eine willkommene Abwechslung, da es doch ziemlich warm war. Aber der Regen wurde zeitweise dann doch etwas zu stark und wir waren froh, als es dann wieder weniger wurde.

Bei der Verpflegung in Ligerz habe ich mir neue Oberschenkel bestellt aber die gewünschte Grösse war leider nicht vorrätig, so musste ich mit meinen "alten" weiterlaufen..... die wollten aber einfach nicht mehr so recht und wenn wir kurze Strecken gegangen sind, war das Anlaufen jedes Mal eine Höllenqual, nicht nur die Oberschenkel, auch meine Füsse wollten nicht mehr. Noch gut 8km zu laufen, egal wie aber die würden wir bestimmt noch schaffen und wenn wir marschieren würden! So wechselten wir immer vom Gehen ins Laufen und wieder zurück und die Kilometer waren sowas von zäh! Endlich der letzte Verpflegungsposten, hier einmal ein Lob an die Helfer, wirklich toll gemacht! Aber der letzte Posten war für mich der Hammer, das Angebot war auf einem Bügelbrett ausgebreitet......einfach ohne Worte!!

Hier das Original (siehe FB)
Noch 4 Kilometer zu laufen, so langsam hatten wir die Zielluft in der Nase und dann endlich kam der ersehnte Zieleinlauf! Glücklich haben wir gemeinsam - ich ein wenig hinter Rainer!! - die Ziellinie überquert (in 5Std10min aber wegen Umleitung 500 Meter mehr also 50.5 km ;-)).

Ein kühles Rivella und dann nichts wie unter die Dusche, herrlich heisses Wasser und danach bequeme Schuhe und keinen Meter mehr laufen..... Als ich zum Zielbereich zurückkam war grad die Siegerehrung vorüber und zu meiner grossen Ueberraschung durfte ich einen Preis abholen, ich war in meiner Kategorie als schnellste Frau ins Ziel gelaufen, wer hätte das gedacht :-)!! Danke Schatz, dass Du unterwegs meine Launen ausgehalten hast ;-), war schön mit Dir den Bielersee zu umrunden. Ehrlich gesagt habe ich jetzt einen megariesensupergrossen Respekt vor dem 100er in 3 Wochen. Ich merke einfach, dass mir die letzten Wochen Lauftraining fehlen! Aber ich möchte unbedingt in Biel finishen und die Zeit ist in der Zwischenzeit für mich zweitrangig geworden. Hauptsache in kann laufen, denn das ist nicht selbstverständlich!!!

Auf der Heimfahrt haben wir dann noch einen Zwischenstopp gemacht und uns im Cindy's Diners einen feinen Hamburger genehmigt. Jetzt lassen wir den Abend ruhig auf unserem geliebten Sofa ausklingen.

Nachtrag Rainer:
Auch ich hatte zu kämpfen auf den letzten ca. 12 km, aber nicht so stark wie Sabine. Beim Warten auf sie habe ich mich im Zielbereich noch ganz nett mit der Frauen-Siegerin Lizzy Hawker (neuer Streckenrekord gelaufen) unterhalten.


Sonntag, 13. Mai 2012

Duathlon Zofingen

Nachdem gestern gar kein Duathlon Wetter herrschte war ich gespannt wie es heute sein wird. Gleich vorneweg, dass Wetter war um einiges besser. Zumindestens kein Regen, aber dafür starker Wind und nicht gerade warm.
Sabine plagte sich immer noch mit der Erkältung rum und so musste ich alleine an den Start. Motiviert war ich zwar nicht gerade aber trotzdem freute ich mich.

In der Hoffnung, dass ich wirklich alles eingepackt hatte fuhren wir nach Zofingen. Zuerst die Startunterlagen holen, umziehen und dann das Rennvelo in der Wechselzone deponieren. Das Fotografieren fiel aus, da ich vergessen hatte, die SD Card wieder in die Kamera zu stecken.

Um 14:03 starteten wir für die ersten 4 km. Ich startete weit hinten, wo ich auch am Schluss sein werde. Mehrheitlich auf Kopfsteinpflaster 2 x 2 km durch die Altstadt von Zofingen.
Sabine stand in der Nähe der Wechselzone und feuerte mich an. Auch die Altermatt's aus Zwingen waren anwesend da ihr Sohn Sven seinen ersten Duathlon bestritt.
Dann ging es aufs Velo und ich hatte erhebliche Mühe in die Pedalen zu kommen. Meine Oberschenkel waren bereits ein wenig angesäuert und der Wind machte die Situation auch nicht besser. Und schon bald düsten die ersten langsameren Läufer bei mir vorbei. Die werde ich nie mehr sehen. In der kurzen Steigung von ca. 10% wurde ich in den Vorjahren von der Spitze des Intervall-Duathlon (die starteten um 14:00) überholt. Dies war auch heute so. Ronnie Schildknecht flog an mir vorbei, wobei ich abwärts kurz mit ihm mithalten konnte, da die Motorräder ihn ein wenig aufhielten. Nach der nächsten Kurve zündete er den Turbo und liess mich stehen. Ich freute mich für die Abfahrt Ritg Zofingen, aber leider war da so viel Gegenwind, dass es gar keinen Spass machte. Dann die erste Durchfahrt und weiter auf die 2. Runde. Niemand vor mir in Sicht und direkt hinter mir sah ich auch (noch) niemanden. Doch wieder kurz vor der Steigung wurde ich überholt. Fast alleine fuhr ich den Rest der Strecke wieder nach Zofingen zurück.
Beim Absteigen vom Velo muss man immer sehr gut aufpassen, nicht auf den Latz zu fallen. Und das Rennen mit den Veloschuhen auf Kopfsteinpflaster ist auch nicht ganz einfach. Wie erwartet standen die meisten Velo's bereits im Rechen. Ich war so fertig, dass ich noch auf die falsche Seite rennen wollte. Bei der Vpf ging ich ein paar Meter und lief dann erheblich langsamer als beim ersten Lauf durch die Altstadt. Auf der 2. Runde nahm ich mir auch wieder Zeit bei der Vpf aber Sabine feuerte mich an, den vor mir noch zu überholen (die genauen Worte schreibe ich lieber nicht ;-)). Das trieb mich wieder an den "bequemen" Trott zu verlassen. Bereits hinter der nächsten Kurve holte ich ihn ein und liess ihn hinter mir.
Dann endlich sah ich das Ziel und spurtete noch ein wenig. Bei handgestoppten 1Std11 blieb die Zeit stehen, ca. 2 Min langsamer als im Vorjahr.

Im Ziel unterhielten wir uns zuerst noch eine Weile mit den Altermatt's dann noch mit Andrea und Benno K. die beide den Intervall Duathlon (4-16-4-16-4) bestritten hatten.
Nach dem Duschen fuhren wir nach Hause um den Tag mit Essen, Ruhen und Tatort schauen ausklingen zu lassen.

Foto: da es (noch) keins von mir gibt habe ich das von Ronnie S. genommen

Sonntag, 6. Mai 2012

5. Domleschger Waffenlauf

Heute ist mit dem Domleschger Waffenlauf die Waffenlaufsaison eröffnet worden. Am Freitag konnte ich meine neuen Einlagen holen und so wagte ich mich nach fast 2 Wochen Laufpause wegen Fussballen-Schmerzen, wieder in die Laufschuhe. Früh um 6.15Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Grabünden. Wir hatten die Strassen fast für uns alleine und so kamen wir zügig voran. Kurz vor Scharans sind wir noch eingekehrt und haben uns noch Kaffee und Gipfeli genehmigt.

In Scharans bei der Stiftung Scalottas angekommen, holten wir unsere Startnummern und das Tenue "Grün". Schon viele bekannte Gesichter waren da und nach ein paar Gesprächen gings in die Garderobe zum Umziehen. Das Wetter war nicht grad berauschend, Nebel und immer wieder Regen. Aber da wir bei der Kleiderwahl sowieso nicht die Wahl hatten, war das für einmal nicht das Problem :-) !

Nach einem kurzen Einlaufen stellten wir uns schon bald im Startbereich ein, Rainer ein wenig weiter hinten als ich. Mein Ziel heute war ja der 3. Rang Overall bei den Damen, wobei ich keine Ahnung hatte, ob mein Fuss mitmachen würde. Um Punkt 10.00Uhr war der Start und es ging gleich los wie der Blitz, da die ersten 3km abwärts verliefen. Meinen ersten Kilometer bin ich in 4.10 gelaufen, den zweiten in 4.27 und den dritten in 4.57. Dann kam die erste saftige Steigung und ich merkte schon, dass ich wohl doch etwas zu schnell angelaufen bin....und ich musste das erste Mal ins Gehen wechseln. Schon bald kam der erste Verpflegungsposten und dann gings gestärkt weiter. Wir wurden ständig begleitet von einem leichten Regen der aber überhaupt nicht unangenehm war, da es im Kämpfer doch ziemlich warm war.

Mein Fuss spürte ich fast gar nicht und ich hoffte, dass das bis ins Ziel so bleiben würde und die neuen Einlagen sich auszahlen würden. Der Domleschger-Lauf ist landschaftlich total schön, obwohl man heute nicht allzuviel sehen konnte, ist die Strecke doch sehr abwechslungsreich. Ueber Feldwege, Wiesen, Single-Trails und auch ein Stück Teer geht es ständig hoch und wieder runter. Und dazu hat es zwei markante Steigungen, welchen dann jeweils auch ein rasanter Down-Hill folgt.

Ich merkte, dass ich doch ein paar Tage nicht mehr gelaufen bin und die zusätzlichen 5kg auf dem Rücken machten das Ganze auch nicht einfacher aber ich lag voll in meinem Zeitplan und war das ganze Rennen über an 3. Stelle bei den Frauen, wusste jedoch nie, wieweit die 4. Frau hinter mir lag. Endlich bei km 10 hatte ich die letzte grosse Steigung geschafft und als es endlich wieder flach ging, meldeten sich meine Waden mit ziemlich bösen Wadenkrämpfen...jetzt wo ich es schön hätte rollen lassen können! Die letzten 3km geht es praktisch nur noch runter mit einer ganz kurzen Steigung etwa 1km vor dem Ziel. Jetzt hiess es aufpassen, dass ich meine Waden im Griff hatte und sich die Krämpfe nicht plötzlich meldeten. Der letzte Down-Hill (kann man wirklich so sagen, so steil wie das runtergeht), noch ein paar Meter ziehen und ich komme als 3. Frau ins Ziel, ich freu mich so! In 1Std.18Min.08Sek. habe ich die 14,2km und knapp 300hm bewältigt, sogar 36 Sekunden schneller als im Vorjahr :-)! Rainer ist in 1Std.19Min.05Sek. eingelaufen, das bedeutet für ihn 1Min.11Sek. schneller als im Vorjahr - super gemacht, herzliche Gratulation.

Nachdem wir uns im Festzelt gestärkt und die Rangverkündigung abgewartet hatten, machten wir uns zufrieden auf Richtung Fricktal. Und jetzt stell ich mich dann gleich in die Küche und zum z'Nacht gibt's Kalbssteak an einer Morchelrahmsauce :-)!

Domleschg war trotz des schlechten Wetters die Reise wert!