Gästebuch

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Samstag, 24. November 2012

Basler Stadtlauf - meine 11. Teilnahme seit 2002

Wie schon im letzten Jahr bei meiner 10. Teilnahme war die Vorbereitung alles anders als optimal. Viele (Über-) Stunden im Geschäft, die Entlassungen sowie die Vorweihnachtszeit mit all ihren süssen Sünden liessen ein vernünftiges Training gar nicht zu. Aber dabeisein ist alles!

Um ca. 17:00 fuhren wir nach Frick um von dort mit dem Zug/Tram/zu Fuss zur Startnummerausgabe an der Rittergasse zu gelangen. Sabine startet um 19:20, mein Start war um 19:55. Beide starteten wir doch noch im 1. Startblock der jeweiligen Kategorie. Nachdem wir die Startnummern gefasst hatten, die erste Aufregung, die Sicherheitsnadeln wurden rationiert, max. 2 Stück pro Person. Aber ich hatte ja mein Startnummerband und Sabine noch Ersatznadeln dabei, somit kein Problem für uns. Wir machten uns auf den Weg zu unseren Garderoben, was nicht so einfach war, mussten wir doch die Strecke überqueren. Dort trennten sich unsere Wege. Wir haben einen Punkt ausgemacht, wo wir uns nach dem Lauf und nach der Dusche treffen werden.

Trotz vieler Teilnehmer war noch sehr viel Platz in der Garderobe. Was anziehen war die Frage die zu beantworten war, es war doch relativ warm für diese Jahreszeit. Ich entschied mich für ein dünnes langes T-Shirt und für 3/4 Hosen. Ich hätte zwar lieber kurze Hosen getragen, aber die hatte ich nicht dabei.
Dann begab ich mich zur Strecke und feuerte mir einige gut bekannte LäuferInnen an. Dies waren u.a. Andy Bühler, Benno Käppeli, Stefan Leuenberger, Barbara Cina, Andrea Käppeli, Renate Bader und natürlich meine Biene. Dann war es Zeit an den Start zu gehen. Ich joggte den Rheinsprung hoch, dieser wird später dann von der Elite mehrmals gelaufen. Ich kam schon ausser Atem und spürte schon da dass es nicht mein Tag werden wird. Ich nahm noch am Aufwärmprogramm teil und lief ein paar Mal hin-und-her, ein Pseudo-Einlaufen. Dann stellte ich mich ins Startfeld, eigentlich viel zu früh und viel zu weit vorne. Die Zeit bis zum Startschuss verbrachte ich mit einem Schwatz mit Rolf Graf.

Dann um 19:55 der Start. Ich war sicher ein paar Meter zu weit vorne, aber da gab es noch andere die starteten viel zu weit vorne. Als erstes fiel mir da Christoph, the legend, auf. Er wurde fast überrannt. Später dann vor dem Kunstmuseum war es geschehen. Im dichten Gedränge und wegen der Ungeduld hat ein Läufer neben mir den rechts vor ihm Laufenden umgelegt und er selber ist dann auch noch gestürzt. Aber ich hoffe/denke, dass es glimpflich abgelaufen ist. Dann die Freie Strasse runter. Bereits da musste ich dem viel zu hohen Anfangstempo Tribut zollen und mich zurücknehmen, wenn ich ohne Gehen ins Ziel kommen wollte. Schon düsten einige rechts und links an mir vorbei. Dann das erste Mal am Ziel vorbei Richtung Mittlere Brücke. In der Eisengasse sah ich dann Gabriele W. welche sich mit Renate B. unterhielt und so machte ich mich bemerkbar. Dann ging es über die besagte Brücke und dann rechts in die ruhigere Rheingasse wo sich sicher einige (wie auch ich) bereits Gedanken über die Wettsteinbrücke machten. Die ist jedes Jahr der Killer und dieses Jahr schien sie mir steiler und länger zu sein als je zuvor. Dann zum zweiten Mal die Freie Strasse runter und das ganze Spiel von vorne. Mir schwanden langsam aber sicher die Kräfte und es war mir eigentlich vor dem Start schon klar, dass ich mir eine 23er Zeit abschminken kann (ich lief die letzten 8 Jahre zwischen 23:00 und 23:55). Beim Kunstmuseum hat mich dann noch Andrea und Benno K. angefeuert und mir dadurch noch zu einem Schub verholfen. Mein Kampfgeist war schon früh gebrochen aber auf den letzten 600 Meter kam dieser doch noch zurück und ich lief dieses Stück so schnell wie in all den Vorjahren. Im Ziel angekommen musste ich zuerst meinem ausgepumpten Körper ein wenig Ruhe gönnen. Die Zeit von 24min37sec war meine 3. langsamste Zeit bei 11 Teilnahmen. Zufrieden war ich trotzdem. Leider war weder jemand im Zielbereich der auf mich wartete noch mit dem ich quatschen konnte. So mache ich mich auf dem direkten Weg zur Garderobe. Da traf ich noch auf Stefan L. was mich sehr freute. Er lief mit 19min22 wiederum eine gute Zeit. Dann schnell unter die Dusche um so bald wie möglich am Treffpunkt zu sein.
Sabine stand schon länger dort und schwatzte mit Renate B. Sie lief trotz stark reduziertem Training (nur 5km pro Woche) sowie Schmerzen im Fuss eine Zeit von 24min40. Dies ist der 24. Platz von 319 Frauen in der Kategorie F40. Gratuliere! Wir gingen dann zusammen Richtung Bahnhof wo wir uns von Renate verabschiedeten, da wir noch zum Mister Wong gingen um was zu essen.

Um 22:13 stiegen wir dann in den Zug nach Frick und von dort mit dem Auto nach Hause.  Wir beide sind trotz der langsameren Zeit zufrieden. Nächstes Jahr, neues Glück!