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Herzlich Willkommen auf unserem christrunners.ch Blog! Dies hat nichts mit Religion zu tun ist einfach unser Familien-Name. Wir sind eine sportliche Familie, nehmen an verschiedensten Wettkämpfen teil. Unsere Resultate sind auf Datasport zu finden.

Montag, 25. Februar 2013

Solothurner Cross Cup - 3 Rennen (2. Platz)

Das Abschlussrennen des Solothurners Cross-Cup fand gestern in Meltingen im Schwarzbubenland statt. Das sind ca. 3 km Luftlinie vom Haus entfernt, wo ich aufgewachsen bin. Da musste ich dabei sein!

Zuerst mal ein wenig Vorgeschichte:
Am Leimentaler Lauf musste ich zum ersten Mal in meiner Karriere einen Lauf aufgeben und zwar schon nach knapp 500m von 15 km. Ich spürte plötzlich einen stechenden Schmerz in meinem linkem Oberschenkel. Auch ans Trainieren war in den nächsten paar Wochen nicht zu denken wobei ich auch keine wirkliche Lust dazu verspürte. Nichtsdestotrotz wollte ich beim 3. Lauf auch noch dabei sein und mir einen Rang unter den ersten Drei sichern. Nach dem 2. Rennen lag ich auf Platz 1.

Die Strecke fand ich als die Härteste des Cups. Tiefer Boden und dann noch einige Höhenmeter, teilweise eisiger Boden und einige Kurven die abwärts zu laufen waren. Ich wusste auch nicht wie lange mein Oberschenkel halten würde, bei einem kurzen Testlauf vor ein paar Tagen war nach 2.5 km schon Schluss.

Heute waren zum ersten Mal meine Fans dabei; Sabine und Adam. Dann um 12:30 der Start und wie immer rolle ich das Feld von zuhinterst auf. Hmmm, ich kam bloss noch 2 Läufer nach vorne, den Rest musste ich ziehen lassen. Der Untergrund hatte es wirklich in sich, den 2. km musste ich schon einiges langsamer angehen. Mittlerweile war nur auch nur noch ein Läufer hinter mir und in der 3. Runde kam der Schmerz. Shit, das müsste nicht sein. Schon bald waren die beiden vor mehr zu weit weg und ich schaute nur noch den Abstand nach hinten zu halten. Dann endlich Richtung Ende, ich glaube so langsam bin ich noch nie ins Ziel gelaufen. Und völlig fertig war ich aber auch froh es bis ins Ziel geschafft zu haben. Den ersten Platz konnte ich nicht verteidigen, aber als 2. kann man sich doch auch sehen lassen.



Nach dem obligaten Stück Kuchen und dem Kaffee fuhren wir dann noch nach Zwingen Sabine's Eltern einen Besuch abzustatten.











Cross Biezwil (15.12.2012)
Schlammschlacht in Biezwil

Das schlechte Wetter machte aus dem Crosslauf in Biezwil kurzerhand eine Schlammschlacht.
Regen, Nebel, Wind, Temperaturen um den Nullgradpunkt, nasser Schnee und jede Menge Schlamm. Gegen all diese Widerlichkeiten hatten die Crossläuferinnen und Crossläufer am Samstag in Biezwil zu bestehen. Doch die Crosser sind bekanntlich hart im Nehmen. Das zeigte sich bereits bei den ersten Rennen der Jüngsten. Ob dick eingepackt oder mit kurzem Dress, die Nachwuchskräfte liessen sich von den schlechten äusseren Bedingungen den Spass nicht verderben.

Cross Welschenrohr (26.01.2013)
Kantonale Crossmeisterschaften im Winterwunderland Welschenrohrs

Am Samstag standen in Welschenrohr die Kantonalen Crossmeisterschaften auf dem Programm. Dabei blieb die angekündigte Schlammschlacht aus. Denn bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt verlor selbst der Schnee die Lust sich zu verflüssigen. Die Läuferinnen und Läufer mussten also mit einer schneebedeckten und deshalb enorm kräftezerrenden Rundschleife Vorlieb nehmen.

Cross Meltingen (24.02.2013)
Abschlusslauf

Mit dem Cross in Meltingen ist der diesjährige Kantonale Cross-Cup zu Ende gegangen.


Montag, 31. Dezember 2012

Gippingen Stauseelauf

Auch dieses Jahr startete ich zum Jahres-Ausklang am Gippinger Stauseelauf. Diesmal aber in der Kategorie Jogger, welche die selbe Strecke laufen aber 1 Std früher starten. Gestern waren wir noch ca. 2 Std mit dem MTB unterwegs, da war ich gar nicht fit. Mal schauen was heute rauskommt. Sabine stand als Fan und Fotograf an der Strecke.

Um 12:30 erfolgte der Start. Ich bin relativ weit vorne gestartet aber den ersten Kilometer einiges langsamer als sonst angegangen. Auch die nachfolgenden beiden Km waren langsamer als sonst. So nach 10 min Laufzeit befand ich mich dann in meinem Block. Es lief gar nicht so schlecht wie ich es anhand des Vortages hätte erwarten können. Dann die Kehre über die Brücke und auf die lange Gerade. Die hasse ich eigentlich, die will einfach nicht enden. Ich war langsamer als sonst aber ich konnte das Tempo sehr gut halten und sogar noch steigern. Auf den nächsten paar Km überholte ich sogar ein paar Läufer. Dann endlich das Kraftwerk Klingnau vor mir und somit wiederum über die Brücke auf die letzten 700 Meter. Kraft hatte ich fast keine mehr, aber ich wollte auch von niemanden überholt werden.

Auf den letzten Meter spurte ich normalerweise und versuche die vor mir noch zu überholen. Aber dazu hatte ich heute keine Lust. In 34min33 lief ich als 31. von 91. Jogger ins Ziel. Ich war zufrieden mit meiner Leistung.

Sabine und ich schauten noch den anderen Kategorien zu und fuhren danach nach Hause. Im Moment wird noch relaxed bevor es ans Schlemmen geht.

Wir danken allen für die Interesse an unserem Blog und wünschen einen guten Rutsch ins 2013 sowie viel Glück, Freude und Gesundheit.


Samstag, 24. November 2012

Basler Stadtlauf - meine 11. Teilnahme seit 2002

Wie schon im letzten Jahr bei meiner 10. Teilnahme war die Vorbereitung alles anders als optimal. Viele (Über-) Stunden im Geschäft, die Entlassungen sowie die Vorweihnachtszeit mit all ihren süssen Sünden liessen ein vernünftiges Training gar nicht zu. Aber dabeisein ist alles!

Um ca. 17:00 fuhren wir nach Frick um von dort mit dem Zug/Tram/zu Fuss zur Startnummerausgabe an der Rittergasse zu gelangen. Sabine startet um 19:20, mein Start war um 19:55. Beide starteten wir doch noch im 1. Startblock der jeweiligen Kategorie. Nachdem wir die Startnummern gefasst hatten, die erste Aufregung, die Sicherheitsnadeln wurden rationiert, max. 2 Stück pro Person. Aber ich hatte ja mein Startnummerband und Sabine noch Ersatznadeln dabei, somit kein Problem für uns. Wir machten uns auf den Weg zu unseren Garderoben, was nicht so einfach war, mussten wir doch die Strecke überqueren. Dort trennten sich unsere Wege. Wir haben einen Punkt ausgemacht, wo wir uns nach dem Lauf und nach der Dusche treffen werden.

Trotz vieler Teilnehmer war noch sehr viel Platz in der Garderobe. Was anziehen war die Frage die zu beantworten war, es war doch relativ warm für diese Jahreszeit. Ich entschied mich für ein dünnes langes T-Shirt und für 3/4 Hosen. Ich hätte zwar lieber kurze Hosen getragen, aber die hatte ich nicht dabei.
Dann begab ich mich zur Strecke und feuerte mir einige gut bekannte LäuferInnen an. Dies waren u.a. Andy Bühler, Benno Käppeli, Stefan Leuenberger, Barbara Cina, Andrea Käppeli, Renate Bader und natürlich meine Biene. Dann war es Zeit an den Start zu gehen. Ich joggte den Rheinsprung hoch, dieser wird später dann von der Elite mehrmals gelaufen. Ich kam schon ausser Atem und spürte schon da dass es nicht mein Tag werden wird. Ich nahm noch am Aufwärmprogramm teil und lief ein paar Mal hin-und-her, ein Pseudo-Einlaufen. Dann stellte ich mich ins Startfeld, eigentlich viel zu früh und viel zu weit vorne. Die Zeit bis zum Startschuss verbrachte ich mit einem Schwatz mit Rolf Graf.

Dann um 19:55 der Start. Ich war sicher ein paar Meter zu weit vorne, aber da gab es noch andere die starteten viel zu weit vorne. Als erstes fiel mir da Christoph, the legend, auf. Er wurde fast überrannt. Später dann vor dem Kunstmuseum war es geschehen. Im dichten Gedränge und wegen der Ungeduld hat ein Läufer neben mir den rechts vor ihm Laufenden umgelegt und er selber ist dann auch noch gestürzt. Aber ich hoffe/denke, dass es glimpflich abgelaufen ist. Dann die Freie Strasse runter. Bereits da musste ich dem viel zu hohen Anfangstempo Tribut zollen und mich zurücknehmen, wenn ich ohne Gehen ins Ziel kommen wollte. Schon düsten einige rechts und links an mir vorbei. Dann das erste Mal am Ziel vorbei Richtung Mittlere Brücke. In der Eisengasse sah ich dann Gabriele W. welche sich mit Renate B. unterhielt und so machte ich mich bemerkbar. Dann ging es über die besagte Brücke und dann rechts in die ruhigere Rheingasse wo sich sicher einige (wie auch ich) bereits Gedanken über die Wettsteinbrücke machten. Die ist jedes Jahr der Killer und dieses Jahr schien sie mir steiler und länger zu sein als je zuvor. Dann zum zweiten Mal die Freie Strasse runter und das ganze Spiel von vorne. Mir schwanden langsam aber sicher die Kräfte und es war mir eigentlich vor dem Start schon klar, dass ich mir eine 23er Zeit abschminken kann (ich lief die letzten 8 Jahre zwischen 23:00 und 23:55). Beim Kunstmuseum hat mich dann noch Andrea und Benno K. angefeuert und mir dadurch noch zu einem Schub verholfen. Mein Kampfgeist war schon früh gebrochen aber auf den letzten 600 Meter kam dieser doch noch zurück und ich lief dieses Stück so schnell wie in all den Vorjahren. Im Ziel angekommen musste ich zuerst meinem ausgepumpten Körper ein wenig Ruhe gönnen. Die Zeit von 24min37sec war meine 3. langsamste Zeit bei 11 Teilnahmen. Zufrieden war ich trotzdem. Leider war weder jemand im Zielbereich der auf mich wartete noch mit dem ich quatschen konnte. So mache ich mich auf dem direkten Weg zur Garderobe. Da traf ich noch auf Stefan L. was mich sehr freute. Er lief mit 19min22 wiederum eine gute Zeit. Dann schnell unter die Dusche um so bald wie möglich am Treffpunkt zu sein.
Sabine stand schon länger dort und schwatzte mit Renate B. Sie lief trotz stark reduziertem Training (nur 5km pro Woche) sowie Schmerzen im Fuss eine Zeit von 24min40. Dies ist der 24. Platz von 319 Frauen in der Kategorie F40. Gratuliere! Wir gingen dann zusammen Richtung Bahnhof wo wir uns von Renate verabschiedeten, da wir noch zum Mister Wong gingen um was zu essen.

Um 22:13 stiegen wir dann in den Zug nach Frick und von dort mit dem Auto nach Hause.  Wir beide sind trotz der langsameren Zeit zufrieden. Nächstes Jahr, neues Glück!