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Herzlich Willkommen auf unserem christrunners.ch Blog! Dies hat nichts mit Religion zu tun ist einfach unser Familien-Name. Wir sind eine sportliche Familie, nehmen an verschiedensten Wettkämpfen teil. Unsere Resultate sind auf Datasport zu finden.

Montag, 31. Dezember 2012

Gippingen Stauseelauf

Auch dieses Jahr startete ich zum Jahres-Ausklang am Gippinger Stauseelauf. Diesmal aber in der Kategorie Jogger, welche die selbe Strecke laufen aber 1 Std früher starten. Gestern waren wir noch ca. 2 Std mit dem MTB unterwegs, da war ich gar nicht fit. Mal schauen was heute rauskommt. Sabine stand als Fan und Fotograf an der Strecke.

Um 12:30 erfolgte der Start. Ich bin relativ weit vorne gestartet aber den ersten Kilometer einiges langsamer als sonst angegangen. Auch die nachfolgenden beiden Km waren langsamer als sonst. So nach 10 min Laufzeit befand ich mich dann in meinem Block. Es lief gar nicht so schlecht wie ich es anhand des Vortages hätte erwarten können. Dann die Kehre über die Brücke und auf die lange Gerade. Die hasse ich eigentlich, die will einfach nicht enden. Ich war langsamer als sonst aber ich konnte das Tempo sehr gut halten und sogar noch steigern. Auf den nächsten paar Km überholte ich sogar ein paar Läufer. Dann endlich das Kraftwerk Klingnau vor mir und somit wiederum über die Brücke auf die letzten 700 Meter. Kraft hatte ich fast keine mehr, aber ich wollte auch von niemanden überholt werden.

Auf den letzten Meter spurte ich normalerweise und versuche die vor mir noch zu überholen. Aber dazu hatte ich heute keine Lust. In 34min33 lief ich als 31. von 91. Jogger ins Ziel. Ich war zufrieden mit meiner Leistung.

Sabine und ich schauten noch den anderen Kategorien zu und fuhren danach nach Hause. Im Moment wird noch relaxed bevor es ans Schlemmen geht.

Wir danken allen für die Interesse an unserem Blog und wünschen einen guten Rutsch ins 2013 sowie viel Glück, Freude und Gesundheit.


Samstag, 24. November 2012

Basler Stadtlauf - meine 11. Teilnahme seit 2002

Wie schon im letzten Jahr bei meiner 10. Teilnahme war die Vorbereitung alles anders als optimal. Viele (Über-) Stunden im Geschäft, die Entlassungen sowie die Vorweihnachtszeit mit all ihren süssen Sünden liessen ein vernünftiges Training gar nicht zu. Aber dabeisein ist alles!

Um ca. 17:00 fuhren wir nach Frick um von dort mit dem Zug/Tram/zu Fuss zur Startnummerausgabe an der Rittergasse zu gelangen. Sabine startet um 19:20, mein Start war um 19:55. Beide starteten wir doch noch im 1. Startblock der jeweiligen Kategorie. Nachdem wir die Startnummern gefasst hatten, die erste Aufregung, die Sicherheitsnadeln wurden rationiert, max. 2 Stück pro Person. Aber ich hatte ja mein Startnummerband und Sabine noch Ersatznadeln dabei, somit kein Problem für uns. Wir machten uns auf den Weg zu unseren Garderoben, was nicht so einfach war, mussten wir doch die Strecke überqueren. Dort trennten sich unsere Wege. Wir haben einen Punkt ausgemacht, wo wir uns nach dem Lauf und nach der Dusche treffen werden.

Trotz vieler Teilnehmer war noch sehr viel Platz in der Garderobe. Was anziehen war die Frage die zu beantworten war, es war doch relativ warm für diese Jahreszeit. Ich entschied mich für ein dünnes langes T-Shirt und für 3/4 Hosen. Ich hätte zwar lieber kurze Hosen getragen, aber die hatte ich nicht dabei.
Dann begab ich mich zur Strecke und feuerte mir einige gut bekannte LäuferInnen an. Dies waren u.a. Andy Bühler, Benno Käppeli, Stefan Leuenberger, Barbara Cina, Andrea Käppeli, Renate Bader und natürlich meine Biene. Dann war es Zeit an den Start zu gehen. Ich joggte den Rheinsprung hoch, dieser wird später dann von der Elite mehrmals gelaufen. Ich kam schon ausser Atem und spürte schon da dass es nicht mein Tag werden wird. Ich nahm noch am Aufwärmprogramm teil und lief ein paar Mal hin-und-her, ein Pseudo-Einlaufen. Dann stellte ich mich ins Startfeld, eigentlich viel zu früh und viel zu weit vorne. Die Zeit bis zum Startschuss verbrachte ich mit einem Schwatz mit Rolf Graf.

Dann um 19:55 der Start. Ich war sicher ein paar Meter zu weit vorne, aber da gab es noch andere die starteten viel zu weit vorne. Als erstes fiel mir da Christoph, the legend, auf. Er wurde fast überrannt. Später dann vor dem Kunstmuseum war es geschehen. Im dichten Gedränge und wegen der Ungeduld hat ein Läufer neben mir den rechts vor ihm Laufenden umgelegt und er selber ist dann auch noch gestürzt. Aber ich hoffe/denke, dass es glimpflich abgelaufen ist. Dann die Freie Strasse runter. Bereits da musste ich dem viel zu hohen Anfangstempo Tribut zollen und mich zurücknehmen, wenn ich ohne Gehen ins Ziel kommen wollte. Schon düsten einige rechts und links an mir vorbei. Dann das erste Mal am Ziel vorbei Richtung Mittlere Brücke. In der Eisengasse sah ich dann Gabriele W. welche sich mit Renate B. unterhielt und so machte ich mich bemerkbar. Dann ging es über die besagte Brücke und dann rechts in die ruhigere Rheingasse wo sich sicher einige (wie auch ich) bereits Gedanken über die Wettsteinbrücke machten. Die ist jedes Jahr der Killer und dieses Jahr schien sie mir steiler und länger zu sein als je zuvor. Dann zum zweiten Mal die Freie Strasse runter und das ganze Spiel von vorne. Mir schwanden langsam aber sicher die Kräfte und es war mir eigentlich vor dem Start schon klar, dass ich mir eine 23er Zeit abschminken kann (ich lief die letzten 8 Jahre zwischen 23:00 und 23:55). Beim Kunstmuseum hat mich dann noch Andrea und Benno K. angefeuert und mir dadurch noch zu einem Schub verholfen. Mein Kampfgeist war schon früh gebrochen aber auf den letzten 600 Meter kam dieser doch noch zurück und ich lief dieses Stück so schnell wie in all den Vorjahren. Im Ziel angekommen musste ich zuerst meinem ausgepumpten Körper ein wenig Ruhe gönnen. Die Zeit von 24min37sec war meine 3. langsamste Zeit bei 11 Teilnahmen. Zufrieden war ich trotzdem. Leider war weder jemand im Zielbereich der auf mich wartete noch mit dem ich quatschen konnte. So mache ich mich auf dem direkten Weg zur Garderobe. Da traf ich noch auf Stefan L. was mich sehr freute. Er lief mit 19min22 wiederum eine gute Zeit. Dann schnell unter die Dusche um so bald wie möglich am Treffpunkt zu sein.
Sabine stand schon länger dort und schwatzte mit Renate B. Sie lief trotz stark reduziertem Training (nur 5km pro Woche) sowie Schmerzen im Fuss eine Zeit von 24min40. Dies ist der 24. Platz von 319 Frauen in der Kategorie F40. Gratuliere! Wir gingen dann zusammen Richtung Bahnhof wo wir uns von Renate verabschiedeten, da wir noch zum Mister Wong gingen um was zu essen.

Um 22:13 stiegen wir dann in den Zug nach Frick und von dort mit dem Auto nach Hause.  Wir beide sind trotz der langsameren Zeit zufrieden. Nächstes Jahr, neues Glück!



Dienstag, 16. Oktober 2012

Hallwilerseelauf - Erlebnislauf

Wie schon in den beiden letzten Vorjahren startete ich beim Erlebnislauf, aber diesmal nicht mit Sabine sondern mit Jaspal.

Schon früh war ich auf dem Weg nach Beinwil am See um mir einen guten Parkplatz zu ergattern, welchen ich dann auch fand. Der See war teilweise in Nebel verhüllt und zusammen mit der Sonne und den Wolken gab dies ein sehr schönes Morgenbild.
Morgenstimmung über dem Hallwilersee
Die Startnummerausgabe ist nun am gleichen Ort wie das Duschzelt und die Garderoben. Aufgrund der Platzverhältnisse im Löwensaal war das eine vernünftige und gute Entscheidung. Einzig die sture Absperrung mit Gitter fand ich nicht so toll, der direkt Weg war dadurch versperrt. Nachdem ich meine Startnummer sowie das T-Shirt abgeholt hatte machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Jaspal wird gegen 08:30 mit dem Zug ankommen. Der Zug, wie in der Schweiz so üblich, kam pünktlich an. Nachdem auch Jaspal seine Startvorbereitungen abgeschlossen hatte, machten wir uns auf den Weg zum Start. Dort "motzten" einige Läufer (so auch ich) betreffend Startzeit (10:00) der Walker für die 11 km Strecke, auf welche wir dann nach ca. 50 min Laufzeit treffen werden. Aber da scheinen wir wie im letzten Jahr auf taube Ohren zu stossen.

Um 09:15 dann der Start, Jaspal und ich in der vordersten Reihe. Die ersten 500m führten wir die ganze Meute an. Nur nicht zu schnell da ich ja noch einen sehr schweren Marathon in den Beinen hatte und seitdem keinen Meter gelaufen bin. Wegen dem Regen der letzten Tage hatte es sehr viel Wasser auf der Strecke und mehrmals gab es nasse Füsse. Wir kamen gut voran und liefen so knapp über 5 min/km. Unser Ziel ist eine Zeit von sicher unter 2 Std. Die ersten fast 5 km am See entlang sind beim Erlebnislauf eigentlich viel schöner als beim Hauptlauf, wo auf der Strasse gelaufen wird. Dann schon die erste Verpflegung. Ein kurzer Halt (normalerweise nicht üblich) und schon ging es weiter. Nun waren wir auf der Originalstrecke. Nach knapp 52min waren die ersten 10 km geschafft und direkt danach die 2. Vpf. Vor 6 min sind die über 150 WalkerInnen gestartet auf welche wir in Kürze treffen werden. Als es eng wurde war es soweit. Aber dieses Jahr war es doch um einiges besser als im Vorjahr. Einerseits weil es fast 90 weniger waren und andererseits liefen die meisten auf der rechten Seite. Aber das ständige Überholen und "Achtung links" sagen kostete doch Kraft. Langsam spürte ich auch noch die Anstrengung des Marathons, es lief nicht mehr so einfach. Beim Schloss musste dann Jaspal einen WC-Halt einlegen. Für ihn war der Lauf sehr kurzweilig und es lief ihm recht gut.
Rainer in Fahrt

Wir machten aus, dass ich das Tempo ein wenig drossle und er mich dann wieder einholen wird. Bei km 15 dann der nächste Vpf Posten. Nun kam das Stück welches ich nicht so mag, eine kurze Strecke durch eine Quartierstrasse. Nach einem langsameren Kilometer habe ich das Tempo wieder gesteigert, der Kampfgeist wurde geweckt. Ein paar Läufer welche uns schon früh überholt hatten konnte ich   selbst wieder überholen. Sie hatten sich teilweise verausgabt. 

Ich schaute mehrmals zurück aber Jaspal kam nicht in meine Sichtweite. Ich bin dann ein konstantes Tempo bis zum Schluss gelaufen. Nach 1Std50min10sec lief ich relativ einsam ins Ziel.

Jaspal in Gedanken versunken
Nachdem ich mir ein Getränk geholt hatte, wartete ich auf Jaspal. Bald danach lief er auch ins Ziel, in 1Std53min36sec. Er hat den Lauf genossen und war sehr zufrieden.

Wir machten uns dann auf den Weg zur Dusche auf welchem ich einige mir bekannte LäuferInnen traf. Nach der Dusche ging wir nochmals zum Zielgelände um was zu essen und zu trinken. Nach kurzer Zeit gingen wir noch zum Start und schauten den ersten paar Blöcken zu. Kurz darauf fuhr ich Jaspal an den Bahnhof Lenzburg und ich dann nach Hause. Es war ein schöner Tag, aber ich spürte die Belastung in meinen Beinen.

So, in 2 Wochen dann der Luzerner Halbmarathon, diesmal aber wieder mit meiner Sabine.