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Sonntag, 20. November 2011

Frauenfelder Waffenlauf Marathon - Rainer

Während den letzten Wochen war ich sehr stark im Geschäft engagiert. Das Training musste ich dadurch reduzieren. Trotzdem beschäftigte ich mich mit einer Teilnahme am Waffenlauf Marathon in Frauenfeld. Ist wie die 100 km Biel als Läufer d.h. am Frauenfelder musst als Waffenläufer mal teilgenommen haben. Aber so ohne richtiges Marathontraining, dann noch mit Zusatzgewicht!
Am Lauftag selber entschied ich mich doch teilzunehmen. Was sollte ich auch sonst machen, einfach nur warten wollte ich nicht (Sabine war ja bereits angemeldet).
Wir fuhren rechtzeitig los und waren unter den Ersten. Ich musste mich noch nachmelden. Sabine holte bereits ihre Uniform ab, was ich bald danach auch machte. Wie üblich plauderten wir noch mit vielen uns bekannten LäuferInnen. Um 09:30 hiess es dann in 4er Kolonnen strammstehen und der Haufen wurde gemeldet. Es wurden einige Ehrungen vorgenommen und dann lief es in Kolonne zum Startplatz.


Um 10:00 der Startschuss, was heisst hier Startschuss, ist ein Kanonenschuss. Relativ langsam startete ich auf die 42.2 km und über 500 Höhenmeter. Schon bereits der 1. km hatte es in sich und die Packung schien schwerer als üblich zu sein. Das ständig auf-und-ab zerrten an den Kräften. Zu Beginn lief es eigentlich noch recht gut. Bei ca. km 9 hat uns Manu mit Getränk und Moral unterstützt. Die km schienen immer länger und steiler zu werden. Ich wusste dass die 2. Streckenhälfte weniger Höhenmeter hat, da ich letztes Jahr den Halbmarathon lief. Endlich dann in Wil angekommen, die Hälfte der Strecke war geschafft. In 2Std11 passierte ich die Halbmarathon Marke. Aber es ging mir gar nicht mehr gut. Schmerzen überall und keine Kraft mehr also auf die Zähne beissen war angesagt. 4 Minuten nachdem ich Wil passiert hatte starteten die Frauen zum Halbmarathon. Schon bald überholten sie mich. Lustig war dass wir als Waffenläufer, obwohl wir teilweise marschierten, sehr grossen Zuspruch bekamen. Man bzw. Frau hatte wohl Respekt vor der Leistung. Dies brachte ein wenig Abwechslung und die Schmerzen traten für eine kurze Zeit in den Hintergrund. Mittlerweile musste ich oft gehen und die Kilometer wurden noch länger. Dadurch spürte ich kaum, dass die 2. Hälfte einfacher ist. Die km-Zeiten stiegen von anfänglich um 6 min nun auf 7.5 min. Mir war das egal. Unter 5 Std wollte ich aber doch sein. Auf den letzten paar km konnte ich mein Kämpferherz wieder aktivieren und lief nun wieder einiges schneller. Noch ein kleiner Spurt zum Schluss und die Uhr stand für mich bei 4Std42min still. Ich war total fertig und Schmerzen hatte ich überall. Aber ich habe es geschafft. Ich war happy.

Nachdem ich geduscht hatte ging ich auf die Suche nach Sabine, welche sicher schon seit einiger Zeit im Ziel war, da sie ja noch auf den 3. Rang in der Waffenlaufmeisterschaft bei den Frauen laufen wollte. Ich fand sie bald und auch die übrigen mir bekannten Mitstreiter. Nach Gratulieren und Verabschieden machten wir uns auf den Heimfahrt, welche ohne Probleme verlief.
Es war ein sehr anstrengender Lauf, aber bin trotzdem happy mit der Zeit. Ob ich das jemals wieder machen werde. Ich Moment steht da ein klares NEIN!

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