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Sonntag, 26. August 2012

Fricktaler Waffenlauf

In den letzten paar Monaten ist bei den christrunners das Laufen ein wenig in den Hintergrund geraten. Sabine hatte mit verschiedenen Verletzungen zu kämpfen und im Moment ist es vor allem der Fersensporn, welcher keine Ruhe gibt. Mein Fokus ist seit ein paar Monaten eher beim Mountainbiken bzw. Rennvelo fahren.

D.h. nicht das weniger Sport gemacht wird. An den Fricktaler Waffenlauf über 16.7 km ging Sabine direkt von einem 2-tägigen TaeBo Event im Schwarzwald und ich von der Velo-Schwarzwaldrundfahrt (150 Km, 1600 Höhenmeter). Wir beiden wussten nicht, wie sich dies auf unsere Leistung auswirken wird. Sabine's Fersensporn war ihr grösstes Problem und ich hatte bei einem Sturz gestern ein paar Beulen und Abschürfungen eingefangen.
Wie meistens waren wir frühzeitig am Veranstaltungsort (Kaisten). Neben der Nachmeldung, dem Fassen der Kleider "mussten" noch einige Schwatz abgehalten werden. Bei der Waffenlauf-Familie kennt man sich. 

Um 10:00 erfolgte der Startschuss zu den 2 Runden mit Total 16.7 km. Mehrheitlich flach, ein paar wenige Anstiege, Sonnen- und Schattenpassagen, Teer-, Feld sowie Naturstrassen, also fast alles war dabei. Sabine wollte natürlich ihren Podestplatz vom Vorjahr wiederholen. Und dementsprechend begann sie das Rennen. Ich lief es langsamer an, konnte aber auch aufgrund der 150km in den Beinen gar nicht schneller. Schon bald zog sich das Läuferfeld in die Länge. Ich hatte nach ca. 2 km "meinen" Pacemaker gefunden. Mit ihm lief ich die nächsten paar km. Nach ca. 6 km fühlte sich es wie Laufen an, vorher war es ein Abmühen. Ich hatte meinen Rhythmus gefunden. Aufgrund der doch relativ warmen Bedingungen und vor allem wegen dem Militärtenue waren die Verpflegungsposten sehr willkommen. Noch vor km 7 wurde ich vom Spitzenläufer des 10 Minuten nach uns gestarteten Zivillaufs überholt. In der Zwischenzeit sah ich auch Sabine wieder knapp 100 Meter vor mir. Sie lief ein gutes Rennen und war auf Plan. Dann gings ab auf die zweite Runde. Bei der Verpflegung nahm sie sich mehr Zeit und ich konnte fast zu ihr aufschliessen. Zwischenzeitlich ging es mir recht gut, aber vor allem an der Sonne musste ich mehr kämpfen. Da war der Wind, obwohl auch lästig, doch eine willkommene Abwechslung. In der kleinen Steigung am Waldrand holte ich Sabine ein. Ihr Interesse galt vor allem der nächsten Frau: Wie weit sie noch hinter ihr sei. Ich lief dann ein wenig schneller und überholte, aber Sabine folgte mit nur ein paar Meter Abstand. Dann gings vom Wald wieder raus in die Sonne, die machte mir recht zu schaffen, da ich genau dort eine Krise haben muss. Beim Verpflegungsposten wollte ich zuerst durchrennen, aber habe dann trotzdem angehalten um mir einen Becher Wasser über den Kopf zu leeren. Nun galt es für die restlichen Kilometer auf die Zähne zu beissen. Die 150km, das wenige Lauftraining und das Gewicht der Packung machten sich doch langsam bemerkbar. Trotzdem kam ich den Läufern vor mir noch näher und distanzierte die hinter mir.  Dann endlich das Links-Abbiegen auf das Zielstück. Nicht wie üblich mit Spurt sondern mit gleichem Tempo lief ich nach 1Std27Min47sec ins Ziel. Ausgepumpt aber glücklich. 
Sabine folgte ein wenig mehr als 1 Minute später (1Std29Min5sec) als 3. Frau Overall (2. in der AK) und konnte ihren Vorjahres Podestplatz wiederholen. Herzliche Gratulation.


Nach Verpflegung, Rangverkündigung und Geschwatz ging es nach Hause. Es wartete noch Arbeit auf uns, weil wir ca. 40 Anmeldungen vom Niederbipper Waffenlauf eintöggeln durften.

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