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Sonntag, 10. Oktober 2010

Schwarzwald Halbmarathon - Das Rennen

Bereits um 05:30 hiess es Tagwache und das an einem heiligen Sonntag. Um 06:15 dann die Abfahrt und ich war doch schon erstaunt wie viele Leute erst um diese Zeit nach Hause gingen (gesehen in Laufenburg). Sonst hatte es nicht viel Verkehr, aber es war noch recht dunkel, ja der Winter rückt immer näher.

Auf dem Weg nach Bräunlingen wurde ich dann noch von der Deutschen Grenzwache angehalten, die mich nach meinem Ziel fragten. Dies gesagt liessen sie mich mit den besten Wünschen weiterfahren. In Bräunlingen angekommen wurde ich auf den Parkplatz eingewiesen, es gab schon regen Betrieb. Was mir erst jetzt auffiel war die Temperatur von knapp 6 Grad (bei uns hatte es 12 Grad), dichter Nebel und leichtes Nieseln. Aufgrunddessen wechselte ich oben auf lang und unten auf 3/4. Als Nächstes erfolgte die Nachmeldung und dann der Gang auf die Toilette. Die restliche Zeit habe ich einerseits im Auto verbracht und andererseits noch beim Einlaufen. Dabei ist mir noch Markus Gerber über den Weg gelaufen, welcher dann später als Gesamtvierter mit einer Zeit von 1h16m47 ins Ziel lief. Wir hielten einen kurzer Schwatz u.a. über den heutigen Lauf sowie seiner Jungfrau Marathon Premiere.

Um 09:28 ertönte Hells Bells aus den Boxen, 2 min später erfolgte der Start (ca. 1800 TeilnehmerInnen; M und HM) und zusätzlich zu den "Höllenglocken" ertönten die Kirchenglocken.

Die ersten paar hundert Meter verliefen flach durch Bräunlingen aber auf den nächsten 2-3 km gab es bereits leichte Steigungen (Profil siehe oben). Ab Ende km 3 war es dann soweit, ein stetiges Ansteigen mit kleinen flachen bzw. Abwärtspassagen. Die km Zeiten von anfänglich 4m45 stiegen jeweils mit der Strecke kontinuierlich auf fast 5m30 an.

Ja, diese Strecke hatte es in sich. Ich hoffte auf einen schönen Tag mit idealen Lauf-Temperaturen und Sonne. Aber die 6 Grad, leichter Wind, Nebel und wenig Nieseln war nicht gerade was ich mir erhofft hatte. Trotzdem war es so nicht schlecht zu laufen.

Bei km 10 stand die Uhr bei knapp 51 min, das sind fast 3 min mehr als beim Greifenseelauf (Endzeit 1h42m34). Ich wusste, dass es ab km 12 hauptsächlich abwärts ging, aber wie steil und ob ich da die Kraft zum Ziehen noch hatte, wusste ich nicht. Endlich war der Wendepunkt erreicht wo sich die Halbmarathonis von den Marathonis trennten. Da standen auch wieder einige Leute und bejubelten uns.  Zwischen km 7 und km 17 liefen wir hauptsächlich durch den (Schwarz-) Wald, dieser Abschnitt hat mir sehr gut gefallen. Bei Sonne hätte man sicher den Geschmack der Tannen sehr gut gerochen. Das fand ich ein wenig schade.

Unerwartet konnte ich auf den nächsten km mein Tempo kontinuerlich steigern, meine Position halten und sogar auf den letzten paar hundert Meter noch ein paar überholen. Ein kurzer Sprint auf dem roten Teppich, ein kurzer Blick auf meine Uhr und schon bekam ich die Medaille um den Hals gehängt. Die 2. Hälfte ca. 30 sec pro km schneller gelaufen, was eine Schlusszeit von 1h43m03 bedeutete. Dies brachte mir den 308. Rang von Total 911 Männern ein und von den 352 Frauen waren nur gerade deren 26 vor mir im Ziel. Ich war sehr zufrieden. Bei den Marathon Frauen gewann übrigens Jacqueline Keller (Gebenstorf).

Nach einer schnellen Dusche fuhr ich via dem Feldberg nach Basel und dort zum Flughafen. Ich überraschte damit meine 3 Mädels, welche aus den TaeBo Ferien (Teneriffa) dort um 14:00 landeten. So, nächstes Wochenende werden Sabine und ich beim Hallwilerseelauf starten, aber als Premiere mal beim Erlebnislauf. Mehr wie gewohnt später hier.

1 Kommentar:

Jessica hat gesagt…

Tolle Zeit Reiner, dafür das die Strecke es ganz schön Höhenprofil hat. LG Jessica