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Sonntag, 15. Mai 2011

Intervall-Duathlon, Zofingen

Der einzige Duathlon im 2011 und das an einem verregneten Wochenende.

Alisha war auch angemeldet aber in Anbetracht des Wetters verzichtete sie auf den Start. So fuhren Sabine und ich alleine los. Bei uns war noch schönes Wetter aber in Richtung Zofingen hatte es schon sehr schwarze Wolken. Als wir dort ankamen war es noch trocken.
Zuerst holten wir unsere Startnummern ab und deponierten unsere Sporttaschen in den Garderoben. Danach liefen wir zum Wettkampf-Gelände zurück und stellten unsere Velos in die Wechselzone. Nachdem wir auch die übrigen Utensilien bereitgelegt hatten schauten wir uns noch ein wenig bei den Ständen um. Dann begann es zaghaft zu tröpfeln. Als der Regen immer stärker wurde gingen wir zu unseren Velos und holten unsere bereitgelegten Schuhe sowie den Helm und suchten uns ein trockenes Plätzchen. Leider wurde es auch kälter und so begannen wir bzw. Sabine zu frösteln. Aber kurz darauf war der Spuk schon wieder vorbei. Um 14:00 dann der Start der Männer für den Intervall Duathlon (4-16-4-16-4), 2 min später die Frauen und wiederum 1 min später waren wir von der Short Series (4-16-4) an der Reihe.

Sabine spurtete los und schon bald war sie einige Meter vor mir. Ich lief relativ weit hinten und suchte mein Tempo. Schon bald nach dem Start fing der Regen wieder an und zwar richtig heftig. Sabine war etwa 20 sec vor mir in die Wechselzone eingelaufen. Dort konnte ich sie dann überholen und ich lief zuerst mit dem Rad raus. Ich hatte jedoch Problem mit den Pedalen. Die blöden Schuhe wollten einfach nicht einrasten. Es regnete immer noch heftig und schon bald waren die Füsse von unten her sehr nass. Mir gefiel dieser Regen. Vor allem die Frauen waren ängstlicher in Anbetracht der nassen Strasse und so konnte ich ein paar ein- und auch überholen. Ich wusste einerseits dass ich gegenüber dem Vorjahr einen schlechteren ersten Lauf hatte aber auf dem Rad wollte ich dieses Jahr besser sein. Mit ca. 200 km in den beiden kann ich zwar nicht so viel erwarten. Schon bald erwartete ich dass Sabine zu mir aufschliesst und mich dann "stehen" lässt. Aber sie kam nicht (sie kam auf 40m an mich heran aber musste mich aufgrund von Staus wegen ängstlichen FahrerInnen ziehen lassen).
Am Ende der Abfahrt überholte mich der erste der Männer, Ronnie Schildknecht (späterer Sieger vor Andy Sutz). Ich war mit über 45 km/h für meine Verhältnisse nicht gerade langsam aber ich dachte ich stehe als er mich überholte. Naja, ist auch eine völlig andere Liga. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und so war es auf der zweiten Runde schon fast wieder trocken. Bei der Fahrt übers Kopfsteinpflaster war Vorsicht angetan, da einige vor mir stürzten (habs nicht gesehen, wurde mir später gesagt). Auch die 2. Runde ging eigentlich ganz gut, nur war leider fast niemand mehr auf der Strecke.

Dann endlich in die Wechselzone rein. Nur fand ich dieses Mal meinen Platz nicht und vergeudete wertvolle Sekunden. Auch Sabine tauchte auf und schimpfte, weil so ein Tr.... sein Velo falsch eingeparkt hatte und sie keinen Platz mehr hatte. Ich wollte schnell weg und mich nicht mehr von ihr einholen lassen. Der erste km fühlte sich noch richtig komisch an aber bald fühlte es sich wie rennen. Ich habe mich immer wieder kurz umgeschaut und erwartete Sabine hinter mir. Dann ca. 500m vor dem Ziel tauchte eine "rote" Läuferin auf. Nein, dachte ich mir, ich lasse mich nicht mehr einholen und habe das Tempo erhöht. Das kostete mich ganz schön Kraft aber anhand des Zurufens der Zuschauer wusste ich, dass ich sie distanzierte. Völlig ausgepumpt lief ich nach 1Std09:09 ins Ziel, 40 sec schneller als im Vorjahr (67 sec schneller auf dem Rad; Rest langsamer).
Die rote Läuferin hinter mir war aber gar nicht Sabine. Sie folgte aber nicht viel später und ihre Zeit stand bei 1Std10:06. Dies reichte ihr für den 3. Platz in ihrer Kategorie. Herzliche Gratulation. Auch noch ein grosses Dankeschön an Fritz für die Fotos und die Unterstützung!

Auf die Rangverkündigung wartend haben wir uns noch nett mit Andrea, Benno und ihren beiden süssen Kindern (wobei die beiden zu uns nicht viel gesagt haben ;-)) unterhalten. Andrea war mit 1Std06:37 einiges vor uns im Ziel und Benno war wegen einer Zerrung zum Zuschauen verdammt.

Kurz nach der Rangverkündigung unserer Kategorien haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Mit einem feinen Essen haben wir den Tag ausklingen lassen. Trotz Regen war es ein schönes Rennen und ein netter Nachmittag.

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